Eilmeldung

Messerangriffe in München: Tatverdächtiger ist festgenommen

Kurznachrichten

12:12
München: Festnahme nach Messer- Attacken
München: Festnahme nach Messer- Attacken

Nach den Messer-Attacken in München ist ein Verdächtiger festgenommen worden. Das sagte ein Sprecher der Polizei. Es sei aber noch nicht sicher, dass es sich um den Täter handle. Mehrere Menschen waren am Morgen in München von einem Unbekannten mit einem Messer wahllos angegriffen und verletzt worden. Anwohner sollten in ihren Häusern bleiben, Menschen den Rosenheimer Platz meiden, warnte die Polizei. Laut Polizei wurden vier Menschen leicht verletzt, die Feuerwehr sprach von 5 Verletzten. Die Hintergründe des Angriffs sind weiter völlig unklar.

11:58
EKD-Spitze mit Reformationsjubiläum zufrieden
EKD-Spitze mit Reformationsjubiläum zufrieden

In seiner letzten Sitzung vor dem Reformationstag (31. Oktober) hat der Rat der Evangelischen Kirche (EKD) eine positive Bilanz der Feiern zum 500. Jubiläum von Martin Luthers Thesenanschlag gezogen. Das Reformationsjubiläum habe eine "beeindruckende öffentliche Präsenz entfaltet", heißt es in einer Erklärung der EKD. Bund, Länder, Kommunen, Zivilgesellschaft und Kirchen hätten Impulse der Reformation aufgenommen und aktualisiert. Unterstrichen wird zudem das Bemühen, das Jubiläum ökumenisch und international zu begehen.

11:40
Kurz vor Halloween: Jagd auf das "Monster vom Horbachsee"
Kurz vor Halloween: Jagd auf das "Monster vom Horbachsee"

Nach dem mysteriösen Tod von mehreren Schwanenküken in einem See bei Karlsruhe wird nach einer Bedrohung aus der Tiefe gesucht. Regionale Medien sprechen schon vom "Monster vom Horbachsee". Viele vermuten, ein ausgesetzter Raubfisch treibe sein Unwesen. Das bislang unbekannte Tier terrorisiert seit Monaten neben der Schwanenfamilie auch andere Bewohner des Gewässers. Die Behörden lassen jetzt das Wasser des künstlichen Sees in Ettlingen ab. Das soll den Fischbestand regulieren. Man hofft aber auch, dass beim Abfischen der Räuber ins Netz geht.

11:22
Ifo-Präsident ruft Air-Berlin-Chef zu teilweisem Gehaltsverzicht auf
Ifo-Präsident ruft Air-Berlin-Chef zu teilweisem Gehaltsverzicht auf

Der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Fuest, hat Air-Berlin-Chef Winkelmann aufgefordert, teilweise auf sein bis 2021 garantiertes Millionengehalt zu verzichten. "Es ist verständlich, dass Arbeitnehmer, die durch eine Unternehmenspleite ihren Arbeitsplatz verlieren, empört sind, wenn sie hören, dass Manager vertraglich so abgesichert sind, dass sie Millionen erhalten", sagte Fuest dem "Handelsblatt". "Millionen zu kassieren während die eigenen Mitarbeiter arbeitslos werden, ist sicherlich kein vorbildhaftes Verhalten."

11:07
Krisensitzung der spanischen Regierung zu Katalonien
Krisensitzung der spanischen Regierung zu Katalonien

Die spanische Regierung ist in Madrid zusammengekommen, um angesichts der Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien Zwangsmaßnahmen gegen die Region im Nordosten des Landes zu beschließen. Bei der Krisensitzung des Kabinetts unter dem konservativen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy soll Artikel 155 der spanischen Verfassung aktiviert werden. Er ist seit dem Ende der Franco-Diktatur 1975 noch nie angewandt wurde. Damit will Madrid die bestehenden Autonomierechte Kataloniens beschneiden. Ein Ausweg aus der Krise könnten Neuwahlen in Katalonien sein.

10:54
München: Angriff an verschiedenen Orten
München: Angriff an verschiedenen Orten

Der Messerangreifer von München hat am Morgen an fünf verschieden Orten zugestochen und dabei vier Menschen leicht verletzt. Neben dem Rosenheimer Platz gab es auch Angriffe etwa am Paulaner Platz und an der Ständlerstraße. In München waren viele Menschen alarmiert und fühlten sich an den Amoklauf im Juli 2016 erinnert. Damals hatte ein 18-Jähriger neun Menschen erschossen. Unter dem Twitter-Hashtag #Rosenheimerplatz meldeten sich besorgte Bürger. Eine Flucht mit der S-Bahn war ausgeschlossen: Auf der S-Bahn-Stammstrecke in der Münchner Innenstadt fahren dieses Wochenende keine Züge.

10:37
Balearen: Klagenflut von Betrügern
Balearen: Klagenflut von Betrügern

Die spanische Polizei hat rund 800 britische Touristen ermittelt, die nach einem Urlaub auf den Balearen mutmaßlich eine Lebensmittelvergiftung simulierten und damit Schadenersatz ergaunern wollten. Wie die Polizei mitteilte, liegt ihr eine Liste mit 77 Firmen vor, die sich offenbar auf diese Betrugsmasche spezialisiert haben und den Touristen ihre Dienste anbieten. Seit 2016 hatten Hotels auf Ibiza, Mallorca und Menorca einen Anstieg der Klagen wegen angeblicher Lebensmittelvergiftung um 700 Prozent verzeichnet. Laut Polizei liegen die Schadenersatzforderungen bei rund 4,5 Mio. Euro.

10:06
München: Mehrere Verletzte bei Messer-Attacke
München: Mehrere Verletzte bei Messer-Attacke

In München hat am Morgen ein Mann mehrere Menschen mit einem Messer angegriffen und dabei mindestens vier leicht verletzt. Der Täter sei flüchtig, sagte eine Polizeisprecherin. Der Vorfall ereignete sich am Rosenheimer Platz im Stadtteil Haidhausen. Die Anwohner wurden aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben. Die Münchner Polizei twitterte, dass mit allen verfügbaren Kräften nach dem Täter gefahndet werde. Hintergründe seien noch unklar. Der Täter soll um die 40 Jahre alt sein und war auf einem schwarzen Fahrrad unterwegs.

09:55
CDU/CSU-Wirtschaftsflügel fordert von Jamaika-Bündnis Schuldenabbau
CDU/CSU-Wirtschaftsflügel fordert von Jamaika-Bündnis Schuldenabbau

Bei der Bildung einer Jamaika-Koalition sollten sich die beteiligten Parteien nach Ansicht des Wirtschaftsflügels der Union auf einen Schuldenabbau von bis zu zehn Milliarden Euro im Jahr verpflichten. Der Sozialhaushalt sei in der großen Koalition auf mehr als 50 Prozent der Gesamtausgaben gestiegen, sagte der Chef der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung von CDU und CSU, Linnemann, den Blättern des Redaktionsnetzwerkes Deutschland. Jetzt müsse es ein Zeichen für diejenigen geben, die den Sozialstaat mit ihren Steuern erst möglich machten."

09:33
Parlamentswahl in Tschechien endet
Parlamentswahl in Tschechien endet

In Tschechien geht die zweitägige Parlamentswahl zu Ende. Die rund 8,4 Millionen Wahlberechtigten können noch bis 14 Uhr ihre Stimme abgeben. Am ersten Wahltag war die Beteiligung etwa genauso hoch wie vor vier Jahren. Mit ersten aussagekräftigen Auszählungsergebnissen wird bis zum späten Samstagnachmittag gerechnet - Hochrechnungen gibt es nicht. Umfragen sagen einen Sieg der populistischen ANO-Bewegung des Milliardärs Andrej Babis voraus. Weil die Polizei wegen mutmaßlichen Subventionsbetrugs gegen ihn ermittelt, schließen viele Politiker eine Zusammenarbeit aber aus.

09:09
Kabul: IS reklamiert Anschlag für sich
Kabul: IS reklamiert Anschlag für sich

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat den Anschlag auf eine Moschee in der afghanischen Hauptstadt Kabul mit fast 40 Toten für sich reklamiert. Ein Selbstmordattentäter habe seine Sprengstoffweste inmitten einer Menschenmenge gezündet, teilte der IS mit. Die Echtheit des Bekenntnisses ließ sich zunächst nicht überprüfen. Es wurde aber über die üblichen Kanäle des IS im Internet verbreitet. Ein Attentäter hatte sich am Freitagabend in einer schiitischen Moschee in Kabul in die Luft gesprengt. Bei einem zweiten Anschlag auf eine Moschee im Bezirk Dolaina starben mehr als 30 Menschen.

08:46
Mindestens 30 Polizisten bei Gefechten in Ägypten getötet
Mindestens 30 Polizisten bei Gefechten in Ägypten getötet

Bei einem Gefecht in der ägyptischen Wüste sind nach Informationen aus Sicherheitskreisen mindestens 30 Soldaten und Polizisten getötet worden. Demnach lieferten sich die Sicherheitskräfte in der Wüstensiedlung Bahariya, 370 Kilometer südwestlich von Kairo, Gefechte mit Islamisten. Auch mehrere "Terroristen" seien getötet worden, hieß es von Regierungsseite. Vor allem von der Sinai-Halbinsel werden immer wieder Gefechte zwischen Sicherheitskräften und islamistischen Kämpfern gemeldet. Dort ist ein Ableger der Miliz Islamischer Staat aktiv.

08:23
Woelki: Ausbeutung von Migranten
Woelki: Ausbeutung von Migranten

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat die Ausbeutung von Migranten als Tagelöhner als moderne Form der Sklaverei verurteilt. "Mitten unter uns arbeiten Tag für Tag Tausende Menschen, die vollkommen rechtlos sind", erklärte Woelki in seinem "Wort des Bischofs", das am Sonntag im Kölner Bistumssender Domradio ausgestrahlt wird. Sie müssten für wenig Geld jeden Job annehmen, um über die Runden zu kommen, und vielfach werde ihnen der Lohn vorenthalten. Weil die oft aus Rumänien oder Bulgarien stammenden Menschen häufig kein Deutsch sprechen, könnten sie ihren Lohn nicht einklagen.

07:59
Seehofer: Keine neuen Hürden
Seehofer: Keine neuen Hürden

CSU-Chef Horst Seehofer sieht nach der ersten großen Sondierungsrunde für eine Jamaika-Koalition eine Basis für weitere Gespräche. "Ich würde nicht sagen, dass wir jetzt näher gekommen sind. Aber es haben sich auch keine Hürden jetzt aufgebaut um weiterzugehen", sagte der bayerische Ministerpräsident nach dem Treffen von Union, FDP und Grünen am späten Freitagabend in Berlin. Man wisse nun noch genauer, wie Positionen begründet würden. Als nächstes gehe es "Schritt für Schritt in immer tiefere Debatten". Seehofer sagte: "Die Zuversicht hat sich stabilisiert."

07:45
China warnt vor Dalai-Lama-Empfang
China warnt vor Dalai-Lama-Empfang

China hat ausländische Regierungen und Organisationen davor gewarnt, den Dalai Lama zu empfangen. Das im Exil lebende religiöse Oberhaupt der Tibeter sei nur eine "politische Figur" und wolle Tibet von China abtrennen, sagte Zhang Yijiong vom Zentralkomitee der Kommunistischen Partei am Rande des Parteikongresses in Peking. Der heute 82-jährige Dalai Lama war 1959 nach dem Volksaufstand der Tibeter gegen die Fremdherrschaft der chinesischen Kommunisten mit seinen Gefolgsleuten ins indische Exil geflüchtet. 1965 bildete die Pekinger Führung die Autonome Region Tibet.

07:22
Formel-1-Pilot Hamilton: "Ich liebe Angela Merkel"
Formel-1-Pilot Hamilton: "Ich liebe Angela Merkel"

Formel-1-Rennfahrer Lewis Hamilton ist ein Fan von Kanzlerin Merkel. "Die Grenzen zu öffnen, als niemand anders gehandelt hat: Das fand ich inspirierend", lobte der britische Mercedes-Pilot in der "Süddeutschen Zeitung" die CDU-Chefin. Frauen hätten ohnehin ein besseres Urteilsvermögen als Männer, erklärte Hamilton. "Sie denken nicht mit ihrem Ego. Sie sind grundsätzlich selbstloser", sagte der dreimalige Weltmeister und gestand: "Ich liebe Angela Merkel!" Sonntag kann Hamilton vorzeitig seinen vierten WM-Titel holen.

07:00
Rentenzahlungen ins Ausland steigen deutlich
Rentenzahlungen ins Ausland steigen deutlich

Immer mehr Senioren beziehen ihre gesetzliche deutsche Rente im Ausland, die meisten von ihnen im europäischen Süden. Das berichtet die "Rheinische Post" unter Berufung auf Zahlen der Rentenversicherung. Demnach hat sich die Zahl der Rentenbezüge im Ausland seit 1990 von 780.000 auf 1,76 Millionen im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. Demnach zählt die Rentenkasse rund eine Million Auslandsrenten allein in den südlichen EU-Ländern, darunter besonders viele in Italien, Spanien, Griechenland und Frankreich.

06:36
Washington verurteilt Anschläge in Afghanistan
Washington verurteilt Anschläge in Afghanistan

Die USA haben die Anschläge in Afghanistan scharf verurteilt. "Im Angesicht dieser unsinnigen und feigen Taten ist unser Engagement für Afghanistan unerschütterlich", erklärte die Sprecherin des Außenministeriums, Heather Nauert, in einer Mitteilung. Die USA stünden an der Seite der Menschen in Afghanistan und unterstützten ihre Bemühungen für Frieden und Sicherheit weiterhin, fügte sie hinzu. Bei zwei Selbstmordanschlägen auf Moscheen in Afghanistan waren mindestens 63 Menschen ums Leben gekommen.

06:13
Spanische Regierung will Zwangsmaßnahmen gegen Katalonien
Spanische Regierung will Zwangsmaßnahmen gegen Katalonien

Die Katalonien-Krise tritt in eine entscheidende Phase: Die spanische Regierung kommt heute in Madrid zusammen, um Zwangsmaßnahmen gegen die Regionalregierung in Barcelona zu beschließen. Ministerpräsident Rajoy sagte am Rande des EU-Gipfels in Brüssel, die Maßnahmen zur Beendigung der katalanischen Unabhängigkeitsbestrebungen seien mit zwei der drei stärksten Parteien der Opposition abgesprochen worden. Nach Medienberichten will Madrid in Katalonien Neuwahlen ansetzen. Die Unabhängigkeitsbewegung reagierte mit neuen Protestaktionen.

05:51
Potenzielle Jamaika-Partner beraten in zweiter Runde Finanzen
Potenzielle Jamaika-Partner beraten in zweiter Runde Finanzen

In konstruktiver Atmosphäre, aber erwartungsgemäß ohne nennenswerte Fortschritte ist die erste Sondierungsrunde von CDU, CSU, FDP und Grünen zu Ende gegangen. Es gebe nichts Neues, sagte FDP-Chef Lindner in Berlin. Grünen-Bundesgeschäftsführer Kellner sagte: "Es war heute eine politische Generaldebatte. Mit Blitzen, mit einigen Geistesblitzen, mit ein paar dunklen Wolken, aber der Donner ist ausgeblieben." In der nächsten Woche sollen die Schwerpunktthemen Haushalt, Steuern, Finanzen und Europa angegangen werden, wie CSU-Generalsekretär Scheuer sagte.

Nach erster Sondierungsrunde
Wie weiter mit Jamaika? CDU und CSU beraten
Die Verhandlungsspitzen von CDU und CSU beraten heute über das weitere Vorgehen in den Koalitionsverhandlungen mit FDP und Grünen. Nach der ersten Sondierungsrunde einer möglichen Jamaika-Koalition wurde bereits gestern Abend bekannt: Es gibt einen Zeitplan.
Verletzte in München
Festnahme nach Messerattacken
Madrid will Zwangsmaßnahmen
Mit Artikel 155 gegen die Katalonien-Krise
Artikel 155
Spaniens "nukleare Option"
Wahlkämpferin Lara Trump
"Echte News" für den Schwiegerpapa
US-Republikaner
Trumps Krieg gegen die eigene Partei
Ai Weiwei in New York
Menschen hinter Zäunen
Nach den Wahlen
Österreich rückt nach rechts - und keiner muckt
Kinder und Smartphones
"Jetzt pack doch mal das Handy weg!"
Neunter Spieltag der Bundesliga
HSV gelassen vor Bayernspiel
EU will Brexit-Durchbruch noch 2017
Daimler zieht die Kronzeugen-Karte
Fall Akhanli: Der lange Arm Ankaras
#MeToo: Frauen wehren sich
Mit dem Lkw durch den Brexit
Selbstbewusstes Afrika
Aktenzeichen XY ungelöst wird 50
"Alles passiert" - Tote Hosen bei aspekte
Letzte Landung vergeigt?
Chinas Handel im Wandel

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