Kurznachrichten

09:21
Rundfunkgebäude in Holland wegen Geiselnahme abgeriegelt
Rundfunkgebäude in Holland wegen Geiselnahme abgeriegelt

Wegen einer Geiselnahme hat die niederländische Polizei am Donnerstag ein Gebäude des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (NPO) in Hilversum bei Amsterdam abgeriegelt. In dem Haus bedrohe ein Mann eine Frau mit einem Messer, berichtete der Nachrichtensender NOS. Die Polizei schätze die Lage als ernst ein. Der Mann habe die Frau am Morgen vor dem Haus bedroht und sei dann mit ihr in das Gebäude gegangen. Dort befinden sich mehrere Sendestudios. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt.

09:05
Air Berlin: Gespräche mit drei Interessenten
Air Berlin: Gespräche mit drei Interessenten

Die insolvente Air Berlin verhandelt mit drei Interessenten über eine Übernahme von Teilen ihres Geschäfts. "Neben der Deutschen Lufthansa stehen wir mit zwei weiteren Interessenten aus der Luftfahrt in Kontakt", sagte Vorstandschef Thomas Winkelmann der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Die Gespräche liefen schon seit Wochen. Alle Unternehmen seien "in finanzieller Hinsicht seriös, vom Volumen her ausreichend groß, um Air Berlin eine sichere Zukunft zu bieten, und hätten zudem das Interesse, weiterhin vom Standort Deutschland aus zu operieren".

08:52
Erneut mehr Fahrgäste in Bus und Bahn
Erneut mehr Fahrgäste in Bus und Bahn

Immer mehr Menschen in Deutschland nutzen die Busse und Bahnen des öffentlichen Nahverkehrs. Die Zahl der Fahrgäste stieg im ersten Halbjahr 2017 auf 5,2 Milliarden, 1,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, so der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen. Spürbar mehr Kunden verzeichneten vor allem Stadt-, S-, U-und Straßenbahnen sowie Regionalzüge. Im Busverkehr dagegen nahm die Zahl der Fahrgäste vor allem wegen der schwachen Auslastung auf dem Land nur unterdurchschnittlich zu. Die Ticketeinnahmen stiegen den Angaben zufolge um 4 Prozent auf rund 6,4 Milliarden Euro.

08:28
Bulgarien will Grenze zur Türkei verstärkt mit Militär schützen
Bulgarien will Grenze zur Türkei verstärkt mit Militär schützen

Im Kampf gegen illegale Migration will Bulgarien den Schutz seiner Grenzen zur Türkei massiv ausbauen. "Zur Stärkung unseres Grenzschutzes werden wir künftig verstärkt das Militär einsetzen", sagte der bulgarische Verteidigungsminister und Vizeregierungschef Krassimir Karakatschanow der "Welt". Die bulgarisch-türkische Grenze solle in fünf Zonen eingeteilt werden. "In jede dieser Zonen werden wir jeweils eine bewaffnete Truppe in Kompaniestärke schicken, die den entsprechenden Grenzabschnitt bewachen soll", sagte Karakatschanow.

08:04
Hyundai: Höhere Reichweiten bei E-Autos
Hyundai: Höhere Reichweiten bei E-Autos

Hyundai will auf dem Markt elektrisch betriebener Fahrzeuge den Rivalen künftig mit höherer Reichweite seiner Batterien die Stirn bieten. Nach dem Jahr 2021 sei ein E-Auto geplant, das bis zur nächsten Aufladung 500 Kilometer fahren könne. Hyundai hatte vergangenes Jahr sein erstes für den Massenmarkt gedachtes und allein auf Batterien setzendes Fahrzeug Ioniq eingeführt. Die Reichweite blieb allerdings weit hinter Konkurrenzmodellen von Tesla oder GM zurück.

07:55
Gefängnisaufstand in Venezuela
Gefängnisaufstand in Venezuela

Bei einer Auseinandersetzung zwischen Insassen und Sicherheitskräften in einem Gefängnis im Süden Venezuelas sind mindestens 37 Menschen ums Leben gekommen. Das teilte der Gouverneur des Staates Amazonas, Liborio Guarulla, mit. Der Aufstand habe bereits Dienstagnacht begonnen, so Guarulla. Die venezolanische Staatsanwaltschaft bestätigte die Zahl der Toten, machte aber zunächst keine weiteren Angaben. Viele Haftanstalten des südamerikanischen Landes sind überfüllt und werden von Banden dominiert.

07:36
Urteil im Messerstecherprozess erwartet
Urteil im Messerstecherprozess erwartet

Im Prozess gegen den mutmaßlichen Messerstecher von Grafing will das Landgericht München II heute sein Urteil verkünden. Der Angeklagte muss sich wegen Mordes und dreifachen Mordversuchs vor der Münchner Strafkammer verantworten. Der damals 27-Jährige soll am 10. Mai 2016 am S-Bahnhof Grafing wahllos auf Passanten eingestochen und dabei 'Allahu Akbar' gerufen haben. Ermittler werten die Bluttat gleichwohl nicht als islamistisches Attentat, weil der Mann vermutlich psychisch krank ist. Bei dem Attentat wurde ein Mann getötet. Es gab drei Verletzte.

07:25
Ausschuss berät über Aufhebung der Immunität von Frauke Petry
Ausschuss berät über Aufhebung der Immunität von Frauke Petry

Der Immunitäts- und Geschäftsordnungsausschuss des sächsischen Landtags berät heute über die von der Staatsanwaltschaft Dresden beantragte Aufhebung der Immunität von AfD-Chefin Petry. Die Staatsanwaltschaft Dresden hatte Mitte Juni die Aufhebung beantragt. Hintergrund der Ermittlungen sind Vorwürfe, Petry habe in einer Sitzung des Wahlprüfungsausschusses des Landtags im November 2015 in einer Zeugenaussage unter Eid falsch ausgesagt. Der Ausschuss befasste sich mit der Gewährung von Darlehen durch AfD-Landtagskandidaten an die Partei.

06:59
Venezolanischer Geheimdienst durchsucht Haus von abgesetzter Chefanklägerin
Venezolanischer Geheimdienst durchsucht Haus von abgesetzter Chefanklägerin

Der venezolanische Geheimdienst hat das Haus der abgesetzten Generalstaatsanwältin Ortega durchsucht. Ortega schrieb bei Twitter, die Agenten des Geheimdienstes wollten damit ihren "Kampf gegen den Totalitarismus" rächen. Sie gilt als eine der wichtigsten Gegenspielerinnen des umstrittenen Staatschefs Maduro, dem sie diktatorische Ambitionen vorwirft. Die verfassunggebende Versammlung als neuer Machthebel des Maduro-Lagers hatte die Absetzung Ortegas verkündet. Seitdem lebt sie im Untergrund.

06:31
Mexiko sieht nach erstem NAFTA-Gespräch keine Annäherung
Mexiko sieht nach erstem NAFTA-Gespräch keine Annäherung

Bei den ersten Gesprächen über eine Neufassung des nordamerikanischen Freihandelsabkommens NAFTA hat es nach Einschätzung Mexikos keine Annäherung gegeben. Dazu sei es noch zu früh, sagte Wirtschaftsminister Ildefonso Guajardo in Washington. Der erste Tag der Verhandlungen zwischen den USA, Mexiko und Kanada habe keine Überraschung gebracht. Alle Seiten müssten sich flexibel zeigen, sagte Guajardo. Er hoffe, dass die zweite Runde Schwung in die Verhandlungen bringen werde.

06:18
Saudi-Arabien öffnet Grenze für Pilger aus Katar
Saudi-Arabien öffnet Grenze für Pilger aus Katar

Erstmals seit dem Abbruch der Beziehungen zu Katar vor gut zwei Monaten öffnet Saudi-Arabien seine Grenze zu dem Nachbarland. Damit wolle König Salman den Bürgern Katars die Pilgerfahrt nach Mekka ermöglichen, so lokale Medien. Der Grenzübergang Salwa solle für die jährliche Hadsch Anfang September geöffnet werden. Die Pilgerfahrt gilt als Höhepunkt im Leben von Muslimen. Der König habe zudem angeordnet, Flugzeuge nach Doha zu schicken, um katarische Pilgerer "auf seine Kosten" zu transportieren, hieß es weiter.

06:05
Kritik an Air-Berlin-Übernahmeplänen der Lufthansa
Kritik an Air-Berlin-Übernahmeplänen der Lufthansa

Deutsche Wettbewerbshüter sehen die mögliche Übernahme der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin durch die Lufthansa kritisch. Der Chef der Monopolkommission, Wambach, sagte der "Rheinischen Post" aus Düsseldorf, die beiden Airlines seien auf vielen Strecken direkte Konkurrenten. Die Lufthansa müsse für eine Genehmigung der Fusion deshalb mit strengen Auflagen rechnen. Der Präsident des Bundeskartellamts, Mundt, sagte der "Süddeutschen Zeitung", man werde sich die Lufthansa-Pläne "gegebenenfalls sehr genau ansehen".

05:48
Anklage wegen Todschlags nach Autoattacke auf Pizzeria
Anklage wegen Todschlags nach Autoattacke auf Pizzeria

Der Autofahrer, der nahe Paris in eine Pizzeria gerast ist und dabei ein Mädchen getötet hat, ist wegen Totschlags und Fahrens unter Drogeneinfluss angeklagt worden. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, sitzt der Mann mittlerweile in Untersuchungshaft. Eine psychiatrische Untersuchung hatte zuvor ergeben, dass der 32-Jährige unter einer mittelschweren Depression leide. Der Verdächtige, der vor der Tat Drogen und Medikamente zu sich genommen hatte, sei aber nicht unzurechnungsfähig. Der Beschuldigte war am Montag in eine Pizzeria gerast.

05:30
Kritik an Trumps doppelter Kehrtwende
Kritik an Trumps doppelter Kehrtwende

Der Umgang von US-Präsident Trump mit der rechtsextremen Gewalt in Charlottesville stößt immer mehr auf Kritik. Die beiden früheren US-Präsidenten George H. W. Bush und George W. Bush erklärten gemeinsam, die USA müssten "rassistischen Fanatismus, Antisemitismus und Hass immer und in jeglicher Form zurückweisen". Zudem protestierten in Philadelphia tausende Menschen gegen Trumps Äußerungen. Trump löste kurzerhand zwei wirtschaftliche Berater-Gremien auf, weil viele Firmenchefs diese aus Protest gegen Trumps mangelnde Distanzierung von rechtsextremer Gewalt verlassen hatten.

00:17
Libanon streicht umstrittenes Gesetz zu Vergewaltigung
Libanon streicht umstrittenes Gesetz zu Vergewaltigung

Das libanesische Parlament in Beirut hat ein Gesetz abgeschafft, das Vergewaltigern eine Haftstrafe ersparte, wenn sie ihr Opfer heirateten. Damit folgt es dem Beispiel Tunesiens, Marokkos, Ägyptens und Jordaniens, die ähnliche Vorschriften bereits aus ihren Gesetzesbüchern gestrichen hatten. Die Streichung des Artikels sei ein ebenso "wichtiger wie auch überfälliger Schritt gewesen", so Bassam Khawaja, Mitarbeiter der Menschenrechtsgruppe Human Rights Watch. Das Parlament solle diesen Weg beibehalten.

23:50
Iran: Oppositioneller im Hungerstreik
Iran: Oppositioneller im Hungerstreik

Der führende iranische Oppositionelle Mehdi Karrubi ist aus Protest gegen seinen seit sechs Jahren andauernden Hausarrest in den Hungerstreik getreten. Seine Frau Fatemah sagte einer ihm nahestehenden Webseite, der 79-Jährige wolle einen öffentlichen Prozess und einen Abzug der Sicherheitskräfte aus seinem Haus. Karrubi gilt als Reformer. Er und ein weiterer Oppositionsführer, Mir Hussein Mussawi, waren 2011 unter Hausarrest gestellt worden, als die Proteste des Arabischen Frühlings kurzzeitig auch den Iran erfassten.

23:15
Horst Köhler zum UN-Beauftragten für Westsahara-Konflikt ernannt
Horst Köhler zum UN-Beauftragten für Westsahara-Konflikt ernannt

Altbundespräsident Horst Köhler ist zum UN-Sonderbeauftragten für den Westsahara-Konflikt ernannt worden. Köhler bringe mehr als 35 Jahre Erfahrung in Regierungsfragen und der Arbeit in internationalen Organisationen mit, teilte UN-Generalsekretär Antonio Guterres am Mittwoch mit. Köhler war vor seiner Zeit als Bundespräsident (2004-2010) unter anderem Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF) und gilt als Afrika-Kenner.

22:47
Piräus siegt spät, Celtic fast durch
Piräus siegt spät, Celtic fast durch

Marko Marin darf mit Olympiakos Piräus auf die Teilnahme an der Gruppenphase der Champions League hoffen. Der griechische Rekordmeister bezwang den kroatischen Champion HNK Rijeka 2:1 (0:1). Araujo Heber (42.) brachte die Gäste in Führung, Vadis Odjidja-Ofoe (66.) glich Piräus aus. Leonard Zuta (83./Hand) sah bei Rijeka in der Schlussphase Gelb- Rot. In Überzahl sorgte Jacques-Alaixys Romao (90.+3) für den Heimsieg. Beste Aussichten auf die Gruppenphase hat Celtic Glasgow (5:0 gegen FK Asta- na), auch der FC Sevilla (2:1 bei Istanbul Basaksehir) hat vor dem Rückspiel zu Hause gute Chancen.

22:42
Neapel gegen Nizza auf Kurs
Neapel gegen Nizza auf Kurs

Dem langjährigen Bundesliga-Trainer Lucien Favre droht mit OGC Nizza in der Qualifikation zur Champions League das Aus. Der viermalige französische Meister verlor das Playoff-Hinspiel beim SSC Neapel mit 0:2 (0:1) und steht damit im Rückspiel am kommenden Dienstag vor einer ganz schweren Aufgabe. Dries Mertens (13.) und Jorginho (70./ Foulelfmeter) trafen für Neapel. Die ohne Mario Balotelli und Wesley Sneijder angetretenen Gäste beendeten das Spiel nach der Roten Karte gegen Vincent Koziello (79./grobes Foulspiel) und Gelb-Rot gegen Alessane Plea (81./ Meckern) in doppelter Unterzahl.

22:25
Air Berlin sieht gute Chancen für Jobs
Air Berlin sieht gute Chancen für Jobs

Nach dem Insolvenzantrag von Air Berlin ist Vorstandschef Thomas Winkelmann zuversichtlich, viele der rund 8.600 Arbeitsplätze retten zu können. "Ich glaube, trotz Insolvenz mein Ziel zu erreichen und einen Großteil der Jobs zu sichern. Das kriegen wir hin", sagte Winkelmann der Wochenzeitung "Die Zeit" Bundeskanzlerin Merkel (CDU) verteidigte den Übergangskredit in Höhe von 150 Millionen Euro. Sie erwarte nicht, dass am Ende der Steuerzahler dafür aufkommen müsse. Billigflieger Ryanair warf der Bundesregierung, Air Berlin und Lufthansa ein "offensichtliches Komplott" vor.

Brexit
Großbritannien: Die Unsicherheit der EU-Bürger
Die Brexit-Verhandlungen zwischen Brüssel und Großbritannien kommen nur schleppend voran. Ein großer Streitpunkt ist die Zukunft der EU-Bürger im Königreich. Nicht nur unter ihnen macht sich das Gefühl breit, dass die britische Regierung eigentlich ziemlich planlos wirkt.
Nach Äußerungen zu Charlottesville
Ex-CIA-Chef: Trumps Worte "nationale Schande"
Fackeln und Fanatismus
Amerikas erstarkte Rechte
AfD-Chefin unter Meineid-Verdacht
Frauke Petry droht Verlust der Immunität
Trotz diplomatischer Krise
Saudi-Arabien öffnet Grenze für Pilger aus Katar
Tunesien nach dem Terror
Urlaub mit Polizeischutz
Amazonasregion
Gefängnis-Erstürmung in Venezuela: 37 Tote
Youtube-Stars interviewen Merkel
Neuland ist immer, irgendwo
Lufthansa
Air-Berlin-Übernahme: Wettbewerbshüter kritisch
ZDFzoom: Und raus bist Du!
Wie Betriebsräte unter Druck gesetzt werden
Fußball | Champions League
Nizza bangt, Celtic jubelt
Bundesliga-Start
Heiko Herrlich: "Gewinnen und Freude haben"
Trends 2017
Total in: Was man für einen bunten Sommer braucht
NAFTA unter Beschuss - zu Unrecht?
Niederlande: Wo bleibt die Regierung?
Der Streit um Kohls politisches Erbe
Litauerin entwirft Mode für Blinde
Die Mafiamorde von Duisburg
Spanien: Ungeliebte Touristen
Frankreich: Kampf gegen Kippen
Dos und Don‘ts bei Gewitter
documenta: Suche nach Botschaft
Feiertage: Wirtschaft feiert nicht
Dauerwahlkampf in Österreich
#sogehts: Smartphone trocknen

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