In eigener Sache

Korrekturen

    Als Journalisten fühlen wir uns den Prinzipien von Faktentreue, Trennung von Bericht und Kommentar, von Vielfalt verpflichtet. Aber wir wissen auch: Wer 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche sendet, analog, digital und online, dem unterlaufen trotz aller Anstrengungen von Redaktion und Korrespondenten auch Fehler.

    Dazu bekennen wir uns. Deshalb haben wir auf heute.de nach dem Vorbild der "New York Times" die Rubrik "Korrekturen" eingerichtet. Auf dieser Seite weisen wir auf Fehler, die wir in der Berichterstattung gemacht haben, hin und korrigieren sie. Das können Fehler oder Unkorrektheiten sein, die wir in selbstkritischer Betrachtung unserer Arbeit selbst erkennen, aber auch solche, auf die uns Betroffene, Experten oder unser Publikum aufmerksam machen. Wir glauben, dass Transparenz das beste Gegenmittel gegen Verschwörungstheorien und Manipulationsvorwürfe ist.

    Das ZDF hat als öffentlich-rechtlicher Sender eine besondere Verpflichtung gegenüber seinem Publikum. Wir wissen, wie wichtig die Berichterstattung in unseren Nachrichtensendungen, Magazinen oder Dokumentationen für den Zusammenhalt der Gesellschaft ist. Wir verstehen die "Korrekturen"-Rubrik als Beitrag zur Offenheit gegenüber dem Beitragszahler und zur internen Fehlerkultur.

    Wir arbeiten mit aller Gewissenhaftigkeit daran, Fehler zu vermeiden. Wo sie dennoch passieren, werden wir Fehler in chronologischer Reihenfolge auflisten und "Korrekturen" vornehmen.

    Peter Frey, Chefredakteur des ZDF

    Korrekturen

    Im morgenmagazin vom 12. Oktober wurde in einem Beitrag über das Buch "Zwei Schwestern“ berichtet, das von zwei Schwestern handelt, die sich in Syrien dem Islamischen Staat anschließen wollen. Dazu wurden - verfremdete - Aufnahmen gezeigt, die nicht aus Syrien stammen, sondern aus dem Westjordanland.

    In einer Eilmeldung der ZDFheute-App wurde am 25. September behauptet, dass die AfD-Politikerin Frauke Petry trotz ihres Direktmandates nicht in den Bundestag einziehen wolle. Richtig ist: Petry hatte auf einer Pressekonferenz in Berlin erklärt, nicht der AfD-Fraktion im Bundestag angehören zu wollen.

    Im morgenmagazin vom 25. September wurde in einer Moderation gesagt, die AfD-Politikerin Frauke Petry würde nach ihrem Verzicht auf den Fraktionsvorsitz nicht in den Bundestag einziehen. Richtig ist: Petry hatte auf einer Pressekonferenz erklärt, sie werde nicht der AfD-Fraktion im Bundestag angehören. Dennoch wird sie mit ihrem Direktmandat in den Bundestag einziehen.

    In einem Gespräch mit dem AfD-Politiker Alexander Gauland im morgenmagazin vom 13. September hat die Moderatorin fälschlicherweise nicht aus dem aktuellen AfD-Wahlprogramm 2017 zitiert, sondern aus dem Entwurf des AfD-Grundsatzprogramms vom 12. März 2016. Dort finden sich die von ihr genannten Programmpunkte, die aber nur teilweise in das endgültige AfD-Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2017 übernommen wurden.

    In der heute-Sendung um 19 Uhr vom 11. September wurde über die Auswirkungen des Hurrikans Irma in der Karibik berichtet. Dabei wurden auch Schäden auf der Insel Curaçao angesprochen. Tatsächlich ist die Insel zwar zur Drehscheibe für die Katastrophenhilfe geworden – von dem Unwetter direkt betroffen war sie jedoch nicht.

    In der heute-Sendung um 19 Uhr vom 21. August wurde über die Ermittlungen nach dem Terrorangriff in Barcelona berichtet. Es hieß darin, neun der mutmaßlichen Attentäter seien tot. Richtig ist: Acht Verdächtige kamen ums Leben.

    Am 17. August hat das ZDF im heute journal und auf heute.de gemeldet, dass beim Anschlag in Barcelona drei Deutsche unter den Todesopfern sind. Die Information stammte aus Sicherheitskreisen und basierte auf einer Nachricht der spanischen Behörden an deutsche Behörden. Dies wurde dem ZDF durch eine zweite Quelle bestätigt. Dennoch hat sich die ursprüngliche Information der spanischen Behörden im Nachhinein als nicht richtig herausgestellt.

    In der Sendung dunja hayali am 9. August wurde über Aussiedler in Pforzheim berichtet. In einem Beitrag hieß es, dass neunzig Prozent Russlanddeutsche in Pforzheim-Haidach leben würden. Richtig ist: Laut offizieller Statistik sind 55,8 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner von Haidach Aussiedlerinnen und Aussiedler.

    In der heute-Sendung um 19 Uhr vom 8. August wurde über die Neuwagen-Prämien für Halter älterer Diesel-Modelle berichtet. Der Hersteller Ford bietet für einzelne Modelle bis zu 8.000 Euro und nicht wie dargestellt bis zu 7.000 Euro als Vergünstigung an.

    Im heute journal vom 3. August wurde über mögliche Umrüstungen von Diesel-Autos gesprochen. In dem Beitrag hieß es, ein so genannter "AdBlue"-Tank wandele "Stickoxide, nachdem sie ihren Dienst im Partikelfilter getan haben, zu großen Teilen in Stickstoff und Wasserstoff um". Richtig ist: Der Tank wandelt Stickoxide in Stickstoff und Wasser um.

    Im heute journal vom 12. Juli wurde über die bundespolitische Debatte nach dem G20-Gipfel berichtet. Im Beitrag wurde gesagt, die Parteivorsitzende der Linken, Katja Kipping, habe "während des Gipfels getwittert“, die Eskalation gehe eindeutig von den Behörden aus. Richtig ist, dass Frau Kipping diesen Kommentar vor der offiziellen Eröffnung des Gipfels auf Facebook gepostet hat.

    Im heute journal vom 5. Juli wurde über die Vertragsunterzeichnung zwischen Airbus und China über den Verkauf von 140 Flugzeugen berichtet. Im Bild war nicht - wie im Text erwähnt - Tom Enders, CEO Airbus, zu sehen, sondern Andreas Wolke, Bereichsleiter Management vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt.

    In der Sendung Frontal 21 vom 4. Juli wurde in der Satire-Rubrik Toll! ein Interview-Ausschnitt von Angela Merkel irrtümlicherweise mit der Jahresangabe 2012 versehen. Tatsächlich stammt das Zitat aus dem Jahr 2000. Zudem wurde Norbert Geis, ehemaliges Mitglied des Bundestages, im Text zwar korrekt als CSU-Politiker bezeichnet, aber fälschlicherweise mit dem Insert CDU gezeigt.

    Im ZDFspezial vom 16. Juni zum Tode Helmut Kohls wurde in einem Schaltgespräch mit Rudolf Seiters irrtümlicherweise davon gesprochen, Herr Seiters habe mit Herrn Kohl 1989 zusammen auf dem Balkon der Prager Botschaft gestanden. Richtig ist, dass Herr Seiters mit Hans-Dietrich Genscher dort war.

    In der Sendung heute in Deutschland vom 30. Mai wurde über den Lebensmittelhersteller Carl Kühne KG berichtet. Dabei wurde in der Anmoderation fälschlicherweise ein Zusammenhang zu Klaus-Michael Kühne, Investor beim Hamburger SV, hergestellt.

    In der heute-Sendung um 19 Uhr vom 9. Mai wurde über die Moskauer Militärparade zum 72. Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland berichtet. Dabei wurden irrtümlich Bilder verwendet, die bereits bei der Generalprobe zur Parade aufgenommen worden waren.

    Im heute journal vom 6. Mai wurde über eine Hacker-Attacke auf das Wahlkampf-Team des französischen Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron berichtet. Dabei war in einem Schaltgespräch von einer "Wikileaks-Bombe" die Rede. Die internen Dokumente wurden aber auf einer anderen Online-Plattform veröffentlicht.

    In der heute-Sendung um 19 Uhr, im heute journal und in weiteren aktuellen Sendungen vom 28. April wurde über den Fall eines unter Terrorverdacht festgenommenen Bundeswehrsoldaten berichtet. Ein Aspekt der Ermittlungen, über die berichtet wurde, war eine Wohnungsdurchsuchung in Berlin. Die verwendeten Aufnahmen stammten jedoch von parallel durchgeführten Ermittlungen in einem anderen Fall.

    Im heute journal vom 24. April wurde über internationale Rüstungsausgaben berichtet. Dabei hieß es, Deutschland habe im Jahr 2016 insgesamt 41,1 Milliarden Euro ausgegeben. Richtig sind jedoch zirka 38 Milliarden Euro Rüstungsausgaben, was 41,1 Milliarden US-Dollar entspricht.

    In der heute-Sendung um 19 Uhr vom 24. April wurde über die juristische Aufarbeitung der Loveparade-Katastrophe berichtet. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hatte entschieden, dass ein Hauptverfahren gegen die Angeklagten eröffnet werden muss und revidierte damit einen Beschluss des Landgerichts Duisburg aus dem vergangenen Jahr. Die in einer kurzen Einstellung gezeigten Richter waren an diesem vorinstanzlichen Strafverfahren jedoch nicht beteiligt.

    Im heute journal vom 19. April war in einer Anmoderation, in der auch der AfD-Gründer Bernd Lucke genannt wurde, von "Bernd Höcke" die Rede. Gemeint war der Vorsitzende der AfD-Fraktion im thüringischen Landtag, der Björn Höcke heißt.

    Im heute journal vom 5. April wurde über den Giftgas-Einsatz in Syrien berichtet. Der russische Militärsprecher wird mit der Aussage zitiert, dass "die Rebellen dort Waffen aus dem Irak lagerten". Korrekt übersetzt muss es heißen, dass "die Rebellen Waffen für den Irak lagerten".

    In der am 30. März auf ZDFinfo ausgestrahlten Dokumentation "Die Porsche-Story" wurde die Typen-Bezeichnung des ersten Porsche-Sportwagens mit 956 angegeben. Richtig ist 356. Zudem hieß es fälschlicherweise, Porsche sei 2015 in die Langstrecken-Weltmeisterschaft zurückgekehrt. Dies geschah aber bereits 2014.

    Im heute journal vom 29. März wurde über den Umgang mit der Diesel-Affäre beim Autobauer Audi berichtet. Im Beitrag war von "VW-Chef Michael Müller" die Rede. Tatsächlich heißt der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG Matthias Müller.

    In WISO wurde am 20. Februar in einem Testbericht über Schwangerschafts- und Stilltees behauptet, der Hersteller des am meisten belasteten Tees, Vita et Natura, habe eine Stellungnahme abgegeben. Nach der würde er sich verpflichten, "die Zutaten einer entsprechenden Analyse" zu unterziehen und den Tee "nur bei einem positiven Ergebnis" zu produzieren. Diese Rückmeldung stammte aber von einem anderen Hersteller. Richtig ist, Vita et Natura reagierte bisher nicht auf die mehrmalige Anfrage um eine Stellungnahme.

    Auf heute.de und politbarometer.zdf.de wurden am 17. Februar die Grafiken zum Politbarometer desselben Tages veröffentlicht, darunter eine zu der Frage "Vermehrte Abschiebung abgelehnter Asylbewerber auch in unsichere Länder?". Die Werte der verschiedenen Parteianhänger waren darauf zunächst fälschlicherweise mit "gut, die Anhänger der …" überschrieben. Richtig hätte es heißen müssen: "nein, die Anhänger der ...".

    In der Sendung heute+ vom 13. Februar wurde über Mietpreise und Wohnungsgenossenschaften in München berichtet. In der Moderation hieß es, die Stadt München habe schon vor Jahren Sozialwohnungen verkauft. Dies bezog sich auf den Verkauf der Wohnungsbaugesellschaft GBW im Jahr 2013. Tatsächlich gehörte die GBW zur BayernLB, die wiederum mehrheitlich in der Hand des Freistaates Bayern ist.

    Im heute journal vom 12. Februar wurde über die Wahl von Frank-Walter Steinmeier zum Bundespräsidenten berichtet. Im Beitrag hieß es: "Steinmeier kommt aus Brakelsiek, niedersächsische Provinz [...]". Tatsächlich liegt Brakelsiek aber in Nordrhein-Westfalen.

    In der Sendung ZDFzoom "Putins Kalter Krieg – Ein russischer Spion packt aus" vom 8. Februar wurde über Aktivitäten des russischen Geheimdienstes FSB berichtet. In der Dokumentation wurde gesagt, dass Tschetschenien nach dem Ende der Sowjetunion zwei Unabhängigkeitskriege gegen Russland verloren habe. Richtig ist, dass es nach dem Ende der Sowjetunion zu zwei Kriegen zwischen Russland und Tschetschenien kam und Tschetschenien den zweiten Krieg verloren hat.

    Im heute journal vom 2. Februar wurde über den Besuch von Bundeskanzlerin Merkel in der Türkei berichtet. Im Schaltgespräch mit Marietta Slomka nannte Luc Walpot, ZDF-Korrespondent in Istanbul, die oppositionelle CHP eine "christdemokratische" Partei. Tatsächlich ist die CHP in ihrer politischen Ausrichtung eine Mitte-links- bzw. sozialdemokratische Partei.

    In der heute-Sendung um 19 Uhr vom 30. Januar wurde über NATO-Truppen in Polen berichtet. In einer erklärenden Kartendarstellung Osteuropas ist dabei die Halbinsel Krim versehentlich in der gleichen Farbe markiert worden wie das russische Staatsgebiet. Tatsächlich erkennt eine Mehrheit der Staaten die Abspaltung und das Referendum, das zum Anschluss an Russland führte, nicht an und betrachtet die Krim - ebenso wie die Regierung in Kiew - als ukrainisches Staatsgebiet. Die Farbgebung der Karte gab den Status der Krim nicht entsprechend wieder, üblicherweise wird die Halbinsel im ZDF zweifarbig schraffiert dargestellt.

    In der Sendung Album 2016 – Bilder eines Jahres vom 26. Dezember 2016 wurde berichtet, durch die Neueröffnung des Gotthard-Tunnels würde die Fahrtzeit mit der Bahn von München nach Verona nur noch anderthalb Stunden betragen. Dieses Beispiel ist falsch gewählt: Die Dauer der genannten Bahn-Strecke beträgt derzeit über fünf Stunden und führt nicht durch die Schweiz, sondern durch Österreich über den Brenner.

    In der Sendung Album 2016 - Bilder eines Jahres vom 26. Dezember 2016 wurde berichtet, dass sich der Turner Andreas Toba bei den Olympischen Spielen in Rio am Fuß verletzte. Richtig ist: Er verletzte sich am Knie.

    In den Sendungen hallo deutschland vom 24. November und drehscheibe vom 25. November wurde über eine Pistenraupe berichtet, die angeblich "aus Versehen" nicht nach Seefeld in Österreich, sondern nach Seefeld in Schleswig-Holstein gefahren wurde. Dazu äußerte sich auch der Tourismuschef des österreichischen Ortes, der die vermeintliche Irrfahrt ganz offiziell bestätigte. Inzwischen hat sich aber herausgestellt, dass es sich dabei um eine PR-Aktion für das Alpendorf gehandelt und der Tourismuschef die Situation in Interviews bewusst falsch dargestellt hatte.

    Im auslandsjournal vom 16. November wurde in einem Beitrag über junge Österreicher vor der Bundespräsidentenwahl behauptet, dass gut 80 Prozent der Wähler des Kandidaten Alexander Van der Bellen einen Universitätsabschluss hätten. Richtig ist: Gut 80 Prozent der Österreicher mit Universitätsabschluss haben Van der Bellen gewählt.

    In der Sendung heute in Deutschland am 15. November 2016 wurde über die Risiken von Drohnen für den Flugverkehr berichtet. In dem Beitrag wurden Bilder von einem Flugzeug mit einem brennenden Triebwerk gezeigt. Als Ursache dafür wurde die Kollision mit einer Drohne genannt. Die Aufnahmen zeigten allerdings einen Unfall verursacht durch Vogelschlag.

    In der Sendung Frontal 21 vom 8. November wurde in einem Beitrag u.a. über die Zunahme fremdenfeindlicher Straftaten berichtet. Dabei wurden in einer Grafik fälschlicherweise Aufnahmen von Schlägereien auf U-Bahnhöfen gezeigt, die nicht in diesen Zusammenhang passen. Es handelt sich dabei nicht um fremdenfeindliche Übergriffe, sondern um Straftaten von Personen mit Migrationshintergrund.

    In der heute-Sendung um 19 Uhr am 26. Oktober wurden in einem Beitrag über die Streikvorbereitungen von Eurowings und Germanwings Bilder von Flugbegleiterinnen gezeigt. Die Aufnahmen zeigten allerdings Flugbegleiterinnen von Lufthansa, nicht von deren Tochterfirmen.

    In der heute-Sendung um 19 Uhr am 16. Oktober war in einer Moderation zum Fall des Terrorverdächtigen Jaber Albakr von "Sachsens Innenminister Gemkow" die Rede. Sebastian Gemkow ist - wie im nachfolgenden Beitrag richtig genannt - sächsischer Justizminister.

    In einem heute.de-Artikel vom 14. Oktober hieß es für kurze Zeit: "Uwe Böhnhardt war am Fundort von Peggys Leiche". Richtig ist, dass DNA von Uwe Böhnhardt am Fundort der Leiche gefunden worden war. Darüber, ob Böhnhardt tatsächlich vor Ort war, gibt es keine Erkenntnisse.

    In der Sendung "Clinton gegen Trump – das Duell in St. Louis" vom 10. Oktober gab es einen Fehler bei der Live-Übersetzung. Irrtümlich wurde an einer Stelle das englische Wort "rated" ("eingestuft, bewertet") mit "vergewaltigt" (englisch "raped") übersetzt.

    Im heute journal vom 6. Oktober wurde über neue Befugnisse der europäischen Grenzschutztruppe berichtet, an der Deutschland beteiligt ist. Im Beitrag hieß es "225 Soldaten schickt Deutschland". Richtig ist: Es sind Polizisten aus Deutschland, die die Grenzsicherung unterstützen.

    In der Sendung heute in Deutschland vom 27. September wurde über die steigende Zahl Bedürftiger berichtet. Im Beitrag hieß es: "Die Zahl derer, die von ihrer Rente nicht mehr leben können und zur Tafel gehen, hat sich zwischen 2007 und 2014 verdoppelt." Fälschlicherweise wurde dazu in der Grafik der Wert "+ 50%" gezeigt. Richtig muss es heißen: "+100%"

    In Frontal 21 vom 20. September war in einem Bericht über die CDU in der Krise von "Norbert Rüttgers" die Rede. Der ehemalige Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen heißt Jürgen Rüttgers.

    In Frontal 21 vom 13. September wurde in einem Bericht über die Justizvollzugsanstalt Tegel gesagt, es handele sich um "Deutschlands größten Männerknast". Diese Formulierung war nicht korrekt. Die Autoren hätten hier besser von "einem der größten deutschen Gefängnisse" gesprochen.

    In den heute-Nachrichten um 19 Uhr vom 5. September wurde bei einem Bericht über die Proteste in Calais die Aussage eines Landwirts unpräzise wiedergegeben. Er berichtete von der Zerstörung seines Feldes durch Flüchtlinge. Im Beitrag heißt es, 500 Menschen seien auf dem Acker herumgetrampelt. Die wortgenaue Übersetzung des Interview-Ausschnitts mit dem Landwirt müsste heißen: "….haben sich eine Schlägerei auf meinem Kartoffelacker geliefert."

    Im heute journal vom 14. Juli wurde über den Künstler Günther Uecker berichtet. In dem Beitrag hieß es: "Als am Ende des Zweiten Weltkrieges britische Bomber Flüchtlingsschiffe sprengten, …" Richtig muss es heißen: "Als am Ende des Zweiten Weltkriegs britische Bomber Schiffe sprengten, darunter auch die Cap Arcona, auf der sich KZ-Häftlinge und ihre Bewacher befanden."

    In der ZDFzeit-Dokumentation "Glamour, Gold und die Liebe" vom 12. Juli wurde über das Fürstentum Liechtenstein berichtet. In einem Interview behauptete der Finanzwissenschaftler Prof. Herman Matthijs, die Bürger von Liechtenstein bezahlten keine persönlichen Steuern. Das ist falsch. Die Bürger von Liechtenstein zahlen eine Erwerbsteuer beziehungsweise Lohnsteuer.

    Im heute journal vom 11. Juli wurde darüber berichtet, inwiefern Rot-Rot-Grün als mögliche Koalitions-Option nach der Bundestagswahl in Frage käme. In einer Grafik sollte das Ergebnis des ZDF-Politbarometers mit der Frage "Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre,…" abgebildet werden. Fälschlicherweise wurde hierbei der Anteil der Grünen mit 23 Prozent benannt. Richtig muss es heißen: 13 Prozent.

    In den Sendungen heute in Deutschland vom 5. Juli, Drehscheibe vom 7. Juli, heute+ vom 7. Juli, im mittagsmagazin vom 8. Juli und in der heute-Sendung um 19 Uhr vom 8. Juli wurde über die Initiative mehrerer Bundesländer zur Verschärfung der Strafen für illegale Autorennen berichtet. Dabei wurden Bilder von einem schweren Unfall an einer Tankstelle in Essen gezeigt, die mit einer Videoüberwachungskamera aufgezeichnet worden waren. In den Beiträgen hieß es, der Unfall sei Folge eines illegalen Autorennens in Essen gewesen. Richtig ist: der Unfall stand in keinem Zusammenhang mit einem illegalen Autorennen.

    In den heute-Nachrichten vom 29. Juni hieß es in einer Meldung zu einem Besuch des russischen Präsidenten Putin in der Deutschen Schule in Moskau: "Anlass des Besuchs war ein Geschichtsprojekt zum Zweiten Weltkrieg – 25 Jahre nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion." Die Zeitangabe war ein Versprecher des Moderators. Die Wehrmacht startete ihren Überfall auf die Sowjetunion vor 75 Jahren.

    In dem Kurznachrichtenblock der Sendung WISO vom 20. Juni 2016 am Montag hieß es: "Auf Smart-TV-Geräten mit Google-Betriebssystem haben Experten erste Android-Trojaner gefunden. Betroffen sind bislang Geräte von Philips, Sharp und Sony". Diese Formulierung ist nicht richtig. In der Meldung sollte zum Ausdruck kommen, dass TV-Geräte mit Google-Betriebssystem theoretisch betroffen sein könnten.

    In den heute-Nachrichten vom 20. Juni wurde berichtet, dass die Trauerfeier für die getötete britische Abgeordnete Jo Cox in der Kirche Westminster Abbey stattgefunden habe. Richtig ist: die Trauerfeier wurde in der St. Margaret’s Church direkt neben Westminster Abbey abgehalten.

    In einem der Spielberichte der Fußball-EM in der heute um 19 Uhr am 15. Juni 2016 hat der Reporter irrtümlicherweise von Slowenien gesprochen. Die Partie lautete richtig: Russland gegen die Slowakei.

    In einem Beitrag im heute journal zum Thema "Bundeswehr beteiligt sich an NATO-Osteinsatz" wurden Archivbilder von Kampfhandlungen falsch verwendet. Im Text wurden sie der Krim zugeordnet, tatsächlich aber stammen sie aus Mariupol in der Ostukraine. Es sind ukrainische Panzer, die gegen sogenannte Separatisten vorgehen. Keine russischen Panzer.

    In der WISO-Sendung vom 18. April wurde über Fehler bei der Nebenkostenabrechnung berichtet. Im Filmtext heißt es: "Vermieter zahlen hingegen Hausratversicherungen."

    Richtig ist: Die Hausratversicherung zahlt jeder Mieter selbst.

    In einem heute spezial über die Terror-Angriffe in Brüssel wurden Ausschnitte eines Videos einer Überwachungskamera gesendet. Die Bilder zeigten jedoch nicht eine der Explosionen in Brüssel vom 22. März. Das Material stammt aus einem Mitschnitt des öffentlich-rechtlichen flämischen Senders VRT vom Dienstagmorgen. Gegen Mittag wurde die ZDF-Redaktion vor einer weiteren Verwendung gewarnt, da diese Aufnahmen - mit offenbar gefälschter Datumsangabe – anscheinend vor einigen Jahren in Moskau entstanden waren.

    Im Morgenmagazin wurden am 14. und 15. März irrtümlich die Gruppen "alle Befragten" und "AfD-Anhänger" verwechselt, als es darum ging, ob die AfD als Denkzettel für andere Parteien oder wegen ihrer politischen Forderungen gewählt werden würde. Am 15. März wurde zudem eine Grafik zu den Landtagswahlen mit dieser falschen Zuordnung eingeblendet.

    Im heute journal vom 3. März wurde über das Jubiläum des Reinheitsgebotes für deutsches Bier berichtet. Das Gebot datiert nicht - wie berichtet - vom 21. April 1516, sondern vom 23. April 1516. Außerdem war in der Moderation die Rede davon, in deutsches Bier gehöre neben Wasser nur Hopfen und Malz. Richtigerweise gehören neben Wasser, Hopfen und Gerste ins Bier.

    In den Sendungen heute und heute journal vom 15. Januar wurde über die Ermittlungen der Polizei Köln zu den Übergriffen am Hauptbahnhof in der Silvesternacht berichtet. In den Beiträgen waren Bilder einer U-Bahn-Überwachungskamera zu sehen.

    Im Text wird gesagt, die Bilder stammen aus Köln. Es handelte sich allerdings um Bilder einer Überwachungskamera aus Osnabrück.

    In der Sendung heute+ vom 5. Februar wurde über die geplanten Pegida-Demonstrationen am 6. Februar berichtet. Im Beitrag war ein Archivfoto von zwei Demonstranten zu sehen.

    Es handelte sich bei diesen allerdings nicht um Pegida-Demonstranten, sondern um Anti-Pegida-Demonstranten vom 9. Januar aus Köln.

    In der Sendung ZDFzoom "Die Terroristen und die Kalaschnikow – Waffenschmuggel in Europa" vom 3. Februar wurde der Grenzverlauf von Bosnien-Herzegowina in einer Karte falsch abgebildet. Gezeigt wurde lediglich die Entität "Föderation Bosnien und Herzegowina", nicht aber die "Republika Srpska" und das Sonderverwaltungsgebiet "Brčko".

    Moderator Mitri Sirin hat im morgenmagazin vom 20. Januar in einem Schaltgespräch mit dem RAF-Experten Butz Peters irrtümlich vom "ehemaligen Bundesbankpräsidenten Herrhausen" gesprochen.

    Richtig ist: Alfred Herrhausen war Vorstandssprecher der Deutschen Bank.

    In den Sendungen "heute in Deutschland" vom 18. Januar und "volle kanne" vom 20. Januar wurde in einem Beitrag über eine Razzia in Düsseldorf ein Mann in den Bauchbinden irrtümlicherweise als "Friseur aus Marokko" bezeichnet.

    Er ist deutscher Staatsbürger, geboren im Irak.

    In den Beiträgen über die Lage in der syrischen Stadt Madaja in heute, heute journal und einem Tweet von heute+ vom 7. Januar wurde ein Bild verwendet, das nicht aus der angesprochenen syrischen Stadt stammt. Es handelt sich um die jeweils letzte Einstellung in den erwähnten Berichten in heute und heute journal.

    Das Bild wurde in dem syrischen Ort Ghouta aufgenommen.

    In der am 30. Dezember auf ZDFinfo ausgestrahlten Dokumentation "Stalins Verdammte" sind an vier Stellen Ausschnitte aus einem NS-Film über das Warschauer Getto zur Bebilderung der Deportation sowjetischer Zwangsarbeiter verwendet worden.

    Dieser Fehler des französischen Produzenten ist bei der Prüfung durch die Redaktion zunächst übersehen worden.

    Für die ZDF-Sendung "Weihnachten in Bethlehem" am 24. Dezember, 19.15 Uhr, wurde als Herstellungsland Israel kommuniziert.

    Das ist ein Fehler, der nicht hätte passieren dürfen. Wir haben das umgehend korrigiert, Israel als Herstellungsland gelöscht und die Korrektur öffentlich gemacht. Bei den Dreharbeiten war es dem ZDF ein Anliegen, die Situation in Bethlehem korrekt darzustellen und die politischen wie alltäglichen Probleme offen anzusprechen. Das wird auch in der Sendung deutlich.

    In den heute-Nachrichten vom 3. Dezember wurde im Zusammenhang mit einem Urteil des Bundessozialgerichts zur Sozialhilfe für EU-Bürger berichtet, dass Sozialhilfe ähnlich hoch sei wie Arbeitslosengeld II (Hartz IV), aber aus Steuergeldern finanziert werde statt aus Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung.

    Richtig ist: auch das Arbeitslosengeld II wird aus Steuergeldern finanziert.

    In hallo deutschland vom 13. November begleitete unser Reporter die Polizei bei Verkehrskontrollen für einen Beitrag über illegale Autorennen in der Stadt Köln. Dabei wurde ein Auto angehalten, untersucht und vorübergehend stillgelegt, da der Verdacht auf nicht zulässige Umbauten am Fahrzeug bestand.

    Dieser Verdacht hat sich nach Prüfung durch einen Gutachter und entgegen der Äußerungen der Polizei nicht bestätigt und hat nicht zu einer Rückbau-Pflicht geführt. Es wäre präziser gewesen, diesen Umstand noch in der Sendung zu erläutern.

    Im heute journal vom 9. November wurde über Bestechungsvorwürfe im Zusammenhang mit der Vergabe der WM 2006 berichtet. Im Interview formulierte Sportreporter Markus Harm: "... also muss es noch weit mehr gegeben haben als nur diese 6,7 Millionen. […] Es geht wahrscheinlich um Worawi Makudi, […] Seine Frau hat kurz nach der WM-Vergabe die Hauptniederlassung für Mercedes gekriegt in Thailand."

    Präziser wäre es gewesen, in Bezug auf das von Frau Makudi geführte Unternehmen nicht von der "Hauptniederlassung für Mercedes" in Thailand zu sprechen. Hauptniederlassung der Daimler AG ist die "Mercedes-Benz Thailand Ltd." mit Sitz in Bangkok. Frau Makudi leitet oder leitete das Unternehmen "Benz Muangmeen Ltd. Co", das Fahrzeuge von Mercedes vertreibt, aber nicht zum offiziellen Händler- oder Werkstattnetz der Daimler AG gehört.

    In der WISO-Ausgabe vom 26. Oktober wurde über Mülltrennung berichtet. Im Filmtext heißt es: "Plastiktüten in der Biotonne sind kein Problem."

    Richtig ist: Das Aussortieren von Plastiktüten erhöht den Aufwand der Mülltrennung. Darum sollten Plastiktüten nicht in den Biomüll geworfen werden.

    In der WISO-Sendung vom 19. Oktober wurde über ein Gerichtsurteil zum Thema Kindergeld berichtet. In dem Beitragstext hieß es: "Solange Kinder unter 26 Jahren noch studieren, gibt es Kindergeld!"

    Richtig ist: Für ein über 18 Jahre altes Kind kann bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres Kindergeld weitergezahlt werden, solange es für einen Beruf ausgebildet wird.

    In den heute-Nachrichten vom 14. Oktober wurde über die Kosten für den Rückbau von Kernkraftwerken berichtet – unter anderem am Beispiel Lubmins. In diesem Zusammenhang wurde Greifswald versehentlich im Bundesland Brandenburg verortet.

    Das Seebad Lubmin bei Greifswald liegt in Vorpommern an der Ostsee.

    In den heute-Nachrichten am 28. September wurde berichtet, dass die Staatsanwaltschaft Hannover gegen den ehemaligen VW-Konzernchef Winterkorn wegen Betrugsverdachts ermittelt. Die Staatsanwaltschaft hatte diese Informationen zunächst mitgeteilt.

    Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft klar gestellt, dass die Ermittlungen sich gegen "Unbekannt" richten und nicht konkret gegen bestimmte Personen ermittelt wird.

    In dem heute.de-Artikel "Gamescom ohne #Gamergate: 'Mach mir ein Sandwich, Schlampe'" vom 6. August 2015 wurde behauptet, der Ex-Freund der Spiele-Entwicklerin Zoe Quinn habe sie beschuldigt, ihn mit einem Journalisten betrogen zu haben, um gute Kritiken für ihr Spiel "DepressionQuest" zu bekommen.

    Nach Hinweisen von Nutzern haben wir das geändert: Die Entwicklerin wurde in einem Shitstorm beschuldigt, dass sie wegen ihrer Beziehung zu einem Journalisten gute Kritiken für ihr Spiel "DepressionQuest" bekommen habe.

    In den heute-Nachrichten vom 5. August wurde über Hunderte schiffbrüchiger Flüchtlinge berichtet, deren Boot im Meer vor Libyen gekentert war. Das verwendete Foto der "Ärzte ohne Grenzen" zeigte Flüchtlinge auf einem Rettungsboot.

    Es handelt sich nach Angaben der Organisation jedoch um Flüchtlinge, die von einem Rettungsschiff der Hilfsorganisation noch auf dem Weg zur Unglücksstelle in unmittelbarer Nähe an Bord genommen wurden.

    Im Länderspiegel vom 25. Juli wurde in einem Beitrag über den Absturz der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen die Zahl von 200 Todesopfern genannt.

    Richtig ist: Bei dem Absturz des Flugzeugs verloren 150 Menschen ihr Leben.

    In den heute-Nachrichten vom 24. Juli wurde berichtet, dass der brasilianische Fußballspieler Hulk nicht bei der Gruppenauslosung zur WM-Qualifikation auftreten durfte, nachdem er Tage zuvor die rassistischen Vorfälle in der russischen Liga kritisiert habe. Richtig ist, dass Hulk nicht bei der Gruppenauslosung auftrat und richtig ist auch, dass er die zahlreichen rassistischen Vorfälle in der russischen Liga kritisiert hatte. Übereinstimmend meldeten die Nachrichtenagenturen, der Stürmer von Zenit St. Petersburg könne offiziell wegen "Verpflichtungen" für seinen Verein nicht an der Zeremonie teilnehmen und stellten dies in einen Zusammenhang mit den kritischen Äußerungen Hulks.

    Der konkrete Kausalzusammenhang, wie ihn unser Autor herstellte, war tatsächlich aber nicht belegbar.

    Im heute journal vom 10. Juli wurde in einem Beitrag über Flüchtlinge berichtet, die mit ihrem Schlauchboot die griechische Insel Kos erreichen. Dabei entstand der Eindruck, die gesamte Reportage sei auf Kos verortet.

    Tatsächlich waren einige Sequenzen des Beitrags aber auf der Insel Lesbos entstanden.

    In heute in deutschland vom 2. Juli wurde berichtet, die U-Bahn-Linie U 55 in Berlin sei die kürzeste in ganz Europa.

    Das stimmt nicht. Die U-Bahn-Linie R (Ramal) in Madrid ist kürzer.

    In den heute-Nachrichten vom 29. Juni berichtete der Korrespondent in Athen in einem Schaltgespräch, dass die Demonstranten, die hinter ihm zu sehen waren, Euro-Befürworter seien. Tatsächlich hielten Demonstranten Banner hoch, auf denen "Europe all together" und "Euro our future" zu lesen war.

    Es handelte sich allerdings um eine große Demonstration für den Kurs der griechischen Regierung und gegen die Spar- und Reformvorschläge der Gläubiger.

    Im heute journal vom 16. Juni 2015 verwechselte der Börsenreporter das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) mit dem Bundesgerichtshof (BGH). In Moderationstext und Grafik hieß es: "Betreibt die Europäische Zentralbank mit ihrer Ankündigung unerlaubt Staatsfinanzierung? Der BGH kam zum dem Schluss: Ja, die EZB überschreite ihr Mandat. Verwies aber an den EuGH, um zu klären, ob das auch nach Europäischem Recht so sei: Und die Luxemburger Richter sagen heute nun. Die EZB überschreite ihr Mandat nicht."

    Richtig muss es heißen: Betreibt die Europäische Zentralbank mit ihrer Ankündigung unerlaubt Staatsfinanzierung? Das Bundesverfassungsgericht wollte prüfen lassen, ob die EZB ihr Mandat überschreite und verwies an den EuGH, um dies zu klären: Und die Luxemburger Richter sagen heute nun, die EZB überschreite ihr Mandat nicht.

    In der Sendung heute+ vom 11. Juni 2015 wurde in einem Beitrag über den Hacker-Angriff auf den Bundestag berichtet, dass das Parlament noch auf Windows XP setzt. Das ist falsch.

    Nach Auskunft des Bundestags wurden die Systeme im Januar 2015 auf Windows 7 umgestellt.

    In der Nacht vom 7. Juni 2015 auf den 8. Juni 2015 hat Greenpeace mit Lasertechnik einen Schriftzug als Appell zur Klimapolitik auf einen Berghang projiziert. Bei diesem Berg handelte es sich um den Waxenstein, der Teil des Wettersteingebirges ist. Das ZDF sprach allerdings in seiner Berichterstattung am Morgen des 8. Juni 2015 fälschlicherweise vom Zugspitzmassiv. Das ist zwar auch Teil des Wettersteingebirges, der Waxenstein gehört aber nicht dazu.

    Im heute journal vom 14. Mai 2015 schrieb Claus Kleber ein Zitat Benjamin Franklins ("Wer bereit ist, Freiheit zu opfern, um Sicherheit zu gewinnen, verdient weder das eine noch das andere und wird am Ende beides verlieren.") Bundeskanzlerin Angela Merkel zu. "Da hat die Kanzlerin ihren interessantesten Satz zu diesem Thema gesagt." (gemeint die NSA-Abhöraffäre, Anm. d. Red.).

    Die Kanzlerin hat sich dieses Zitat in diesem Zusammenhang aber nicht zu eigen gemacht. Es war Bundespräsident Joachim Gauck, der Franklin mit diesem Satz am 30. Juni 2013 im ZDF zitierte, angesprochen auf den Umgang mit den Enthüllungen Edward Snowdens.

    Das mittagsmagazin zeigte am 13. April einen Beitrag anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung des KZ Mittelbau-Dora. Dort wurde der Überlebende David Salz portraitiert. Am Ende des Beitrags heißt es, dass Salz die deutsche Staatsangehörigkeit gern zurück hätte, sein Antrag aber vom Bundesverwaltungsamt abgelehnt wurde.

    Richtig ist: David Salz ist seit 2005 deutscher Staatsangehöriger.

    Das ZDF zeigte in den Sendungen heute um 19 Uhr, heute journal und heute nacht vom 26. März und in den Ausgaben von volle kanne und heute um 9 Uhr vom 27. März ein Foto von einem Mann vor einer Bergkulisse - angeblich der Co-Pilot der verunglückten Germanwings-Maschine. Das Gesicht war dabei vollständig unkenntlich gemacht.

    Hierbei handelte es sich jedoch nicht um ein Bild des Co-Piloten, sondern um das einer anderen, völlig unbeteiligten Person.

    Im ZDFspezial vom 24. März und in volle kanne vom 25. März wurde in Beiträgen über die Social-Media-Reaktionen zum Absturz einer Germanwings-Maschine neben anderen Airline-Logos auch das grau gefärbte Signet von Singapore Airlines gezeigt. Auch im heute.de-Liveblog zum Unglück war ein Tweet, der unter anderem dieses Logo zeigt, eingebunden.

    Richtig ist, dass Singapore Airlines nicht wegen des Absturzes, sondern bereits am 23. März wegen des Todes des langjährigen Premierministers von Singapur Lee Kuan Yew das Logo änderte.

    In einer auf unserer Website im Juli 2013 erschienenen Ankündigung der Dokumentation "Verschollene Filmschätze. 1945. Die Befreiung der Konzentrationslager" wurde irrtümlich die falsche Formulierung "polnische Konzentrationslager Majdanek und Auschwitz" verwendet. Selbstverständlich handelte es sich um deutsche Vernichtungslager im besetzten Polen. Die Dokumentation lässt an diesen Fakten auch keinerlei Zweifel aufkommen. Die fehlerhafte Formulierung in der Programmankündigung, die aus einer unachtsamen Übersetzung aus einer Zulieferung des Fernsehsenders ARTE stammte, wurde unverzüglich korrigiert.

    Wie bereits seinerzeit zum Ausdruck gebracht, bedauern wir diese unachtsame, falsche und irrtümliche Formulierung und bitten alle Menschen, die sich dadurch in ihren Gefühlen verletzt sehen, um Entschuldigung.